13. Februar: Erinnerung verlangt Haltung.

13. Februar 2026

Der 13. Februar ist ein Tag des Erinnerns. Ein Tag, an dem wir der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken. Und ein Tag, der uns mahnt, Verantwortung zu übernehmen. Doch dieser Tag wird seit Jahren von einem großen Aufmarsch alter und neuer Neonazis missbraucht. Sie instrumentalisieren das Gedenken, verdrehen Geschichte und versuchen, Hass und Ausgrenzung salonfähig zu machen. Dem stellen wir uns entgegen. Klar, entschlossen und gemeinsam.

Denn wir wissen, was passiert, wenn Faschismus unwidersprochen bleibt. Wenn Menschen wegsehen. Erinnerung ist nicht neutral. Sie verlangt Haltung. Und sie verlangt, dass wir heute Verantwortung übernehmen. Wenn die Stimmung kippt. Die Sozialdemokratie stand immer im Widerstand gegen den Faschismus.

Meine Partei wurde verfolgt, verboten, Parteimitglieder ermordet – weil sie für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie eingestanden ist. Diese Geschichte verpflichtet uns bis heute.

Antifaschismus ist für uns kein Schlagwort. Deshalb sagen wir: Wir schauen nicht weg. Wir widersprechen. Und wir stehen auf, wenn Rechtsextreme marschieren.

Unser Dresden gehört denen, die erinnern, die widersprechen und die zusammenhalten. Es gehört der Demokratie. Und genau dafür stehen wir – heute und jeden Tag. Er ist Teil unserer politischen DNA.

Lass uns zusammen ein deutliches Zeichen setzen.

Aktuelle Infos zu Veranstaltungen und Treffpunkten rund um den 13. Februar gibt es u.a. auf den Websites der SPD Dresden und des Bündnisses Dresden Wiedersetzen.